Veranstaltungskalender
Parteitermine sind in Rot geschrieben
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S o z i a l d e m o k r a t i s c h e P
a r t e i D e u t s c h l a n d s Rheinübergreifender
Arbeitskreis der Kreisverbände Neuwied und Ahrweiler Arbeitsgemeinschaften
für Arbeitnehmerfragen & der Selbständigen c/o
Thies Joachim Hoffmann · Postfach 170134 · 56536 Neuwied |
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An Selbständige
und ArbeitnehmerInnen in den Kreisen Ahrweiler und
Neuwied Träger historisch gewohnt oftmals
unterschiedlicher Interessen gemeinsam betreffen. Eine dieser Fragen ist die der
Beteiligung von Belegschaften am Kapital und / oder Erfolg ihres Unternehmens. Nicht nur in
Tarifverhandlungen hört man zunehmend das Verlangen, Lohn- und Gehalts-
erhöhungen am Maßstab des fairen Teilens auszurichten. Es verbreitet sich
auch langsam die Erkenntnis, daß Kapital aus Beschäftigtenhand
die Gesundheit eines Unternehmens festigen kann. Sogenannten Heuschrecken
gehen scheinbare Renditen über den Fortbestand der Unternehmen und damit den
Fortbestand ihrer Beschäftigungswirkung. Viele ehemals gesunde Unternehmen
sind so schon ausgehöhlt worden - nicht nur zum Schaden der Beschäftigten,
sondern auch der Kleinaktionäre und oftmals einer ganzen Region. Kapital aus
am Fortbestand interessierter Hand ist somit ein Stabilitätsfaktor von stetig
zunehmender Bedeutung geworden. Aber wie stellt man es nun an,
diese Beteiligung zu organisieren, und wie weit will man dabei gehen ? Zunächst gilt es, sich zwischen
Erfolgsbeteiligungen mit oder ohne Kapitalbeteiligungen (Schlagwort
Investivlohn) sowie in letzterem Falle mit oder ohne Stimmrechte zu
entscheiden. Der Markt der möglichen Modelle ist derzeit noch von Ideen
geprägt, die noch ihrer Ausformulierung und Umsetzung harren. Aber es gibt auch bereits Modelle, die
sich schon mehrjährig in der Praxis bewährt haben. Beides wollen wir Ihnen am Mittwoch, dem 23. Juli 2008 um
1830 Uhr im Ratssaal der Verbandsgemeinde
Linz, Am
Schoppbüchel 5 in 53545 Linz einmal vorstellen. Hierfür haben
wir zwei hochkarätige Referenten gewinnen können. Herr Eckhard Bluhm ist Geschäftsführer der Firma
Bluhm Systeme in Rheinbreitbach. Dort stellt man nicht nur Kennzeichnungssysteme von Weltruf
her, sondert hat auch schon in mehreren Fernsehbeiträgen über ein hauseigenes
Mitarbeiterbeteiligungsmodell von sich reden gemacht. Hendrik Hering ist rheinland-pfälzischer
Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau. Er wird uns zwei Modelle vorstellen: nämlich
eines der Landes Rheinland-Pfalz und den von Kurt Beck in seiner Eigenschaft
als SPD- Vorsitzendem propagierten „Deutschland-Fonds", der dazu
dienen soll, das Instrument der Belegschaftsbeteiligung vom kritischen Faktor
Unternehmensgröße zu entkoppeln und die Einlagen darin krisenfest und
verlustsicher zu machen. Denken Sie also nicht: „mein Unternehmen ist ja doch zu
klein für soetwas", denn die Beteiligungsmodelle, um die es an diesem Abend geht,
passen eben gerade nicht nur für die Dax-30-Unternehmen ! begrüßen zu können. Der Veranstaltungsort ist einfach
zu finden: aus Richtung Rheinufer kommend der Hauptstraße („Asbacher Straße") folgen, bis diese
eine 90°-Rechtskurve macht - vor einer ebensolchen Linkskurve geht dann links
das Sträßchen „Am Schoppbüchel" parallel zum Hauptstraßenverlauf
bergauf. Parkmöglichkeiten finden sich in unmittelbarer Gebäudenähe. Thies Joachim Hoffmann |